Biography

 
       
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The Bucks „More Is More“ - Doppel Album


THE BUCKS – aus einer anderen Zeit? Lebende Legenden? Eine Band?
Ur-Züripunks? The Bucks – wer? Wurden die jemals gecastet? Wer weiss?
Unverbesserlich passionierte Dauerläufer? Rams und Päde in der Jugend vom
Rock ’n’ Roll zwangsvermählt. Diesem verfallen, aber nicht erlegen. Im Gefolge die beiden Gitarristen Philip Zeman (Züri) und Gavin Maitland, schottischer Schaffhauser oder umgekehrt. Der jugendliche Sprint wurde zum Marathon und sie laufen immer noch. Wohin? Warum? Warum nicht?
Kleines, mittleres und grosses Publikum hat die Band im heimatlichen Helvetien und in ganz Europa mit Begeisterung gesehen. Diese Karriere, ab vom kommerziellen Kalkül, hat die Dauer von zwei Dekaden schon längst überschritten.
THE BUCKS rennen nicht auf jede sich darbietende Scheissbühne – nur wenn sie Lust dazu verspüren – oft haben sie Lust und dann geben sie Gas – ziemlich!

Mit geballter Ladung, in Form eines Doppelalbums, geben THE BUCKS erneut ein markantes Lebenszeichen von sich!
„More Is More“ überzeugt allemal mit zeitgemässem Sound.
Irgendwo zwischen Punk Rock und Punk Rock. Und das im Zeitalter der hauchenden Luftsänger und unverstärkten Ukulelen. Ja manchmal ist weniger eben mehr.
The Bucks meinen: Mehr kann aber auch mehr sein. More Is More eben.

THE BUCKS reflektieren in Musik und Texten, was hier und heute bewegt oder bewegen kann.
Die von Rams geschriebenen und von der Band umgesetzten neuen Songs geben kritische und persönliche Betrachtungsweisen aus der Ramswelt wieder.
Die selbsternannten „aufgeschlossenen“ und alltäglichen Seitenwechsler – die weissen Schafe vielleicht, die so weiss gar nicht sein können - Abzocker und Wichtigtuer - werden nach ihrem Zustand befragt.
Dazu die Hymne „Punk Rockers“, welche vom Titel her ein anderes Tempo vermuten lässt, als das dargebotene. Überraschungen sind erlaubt. Das Ganze getragen von Pädes virtuosem Drumming, der wirklich nicht harmlosen Gitarren von Philip und Gavin, darüber oder daneben die Bässe von Rams in zweierlei Hinsicht!

THE BUCKS bewahren somit ihre Eigenständigkeit, bleiben den Fans verbindlich und danken es ihnen mit einer zusätzlichen Live-Scheibe. 16 Tracks aus sämtlichen Zeitphasen stammend, aber aktuell von der heutigen Band gespielt. Darunter Ur-Titel wie „I Want It Trivial“, welche damals auf Vinyl erschienen und heute vergriffen sind. Dazu, vielleicht als Tribut gedacht, den Iggy Pop Klassiker The Passenger natürlich im Bucks Arrangement.

THE BUCKS – Rock ’n’ Roll bis zum Umfallen? Nein – muss nicht sein - aber nach dem Gig ist vor dem Gig!

 


  MORE IS MORE - New Album out now!
       
 

„Fair Enough!“
Phrasenlos und gelassen, melden sich THE BUCKS mit „Fair Enough!“ im dritten Jahr des dritten Jahrtausends zurück. Aufrichtig, leidenschaftlich, unverfälscht und eindringlich wie eh und je.
„Fair Enough“ bringt mit Inhalt und Gehalt eine HALTUNG zum Ausdruck, die sich eben nicht bloss auf „attitude“ beschränkt. Während im Musikschaffen dieser Tage „Aussage“ fast ausnahmslos zur simplen Pose verkommt, Provokation allenfalls gerade noch um der Provokation Willen bemerkenswert vermarktungsdienlich stattfindet und „Image“ weitaus wichtiger ist als Talent, Charakter und Eigenständigkeit, geniesst Verbindlichkeit als musikalische und inhaltliche Qualität immerhin Seltenheitswert. THE BUCKS haben bislang noch nicht einmal ansatzweise daran gedacht, irgendwelchen Trends hinterher zu rennen. Sie hätten es auch gar nicht nötig gehabt. Unbeirrt und mit einem gleichsam „selbstverständlichen“ weil überzeugten Selbstbewusstsein sind THE BUCKS einfach nur SICH SELBST geblieben. Nicht mehr und nicht weniger.
„Fair Enough“ ist nunmehr die konsequente Fortsetzung dessen, was THE BUCKS seit jeher auszeichnet und bis heute ausmacht. Echte, geradlinige und ehrliche Musik. Überzeugungen, Standpunkte und Auffassungen sind Beleg einer Einstellung zum Leben, die deshalb nicht nur die Musik von THE BUCKS, sondern auch ihr Handeln ganz allgemein prägen.
„Fair Enough!“ ist ein Bekenntnis, das sich eben gerade nicht als solches ausgibt.
Also schlicht und einfach: THE BUCKS. Einzigartig und unverkennbar.

„Mastermind“ und insofern gewissermassen Herz und Seele von THE BUCKS ist Rams, der als kongenialer Songschreiber, Bandleader, Bassist und Sänger der Band (zumindest innerhalb der Schweizer Musik-Szene sowie – wohl bemerkt mithin eher unfreiwillig – auch als „öffentliche Person“) sozusagen „Kultstatus“ erlangt hat und von den Medien bis zum heutigen Tage unvermeidlich mit der Etikette „Ur-Punk“ versehen wird.
Persönlicher Hintergrund, Werdegang, erfolgsbedingter Bekanntheitsgrad und zwangsläufiger Status als VIP hin oder her, „Fair Enough!“ beschönigt nichts und verheimlicht nichts. Die 12 Songs sind einfach das, was Rams zu sagen hat. Authentisch, eigenständig, intelligent und so kompromisslos wie unaufdringlich. Rams will weder die Welt verbessern, noch sendungsbewusste Überzeugungsarbeit leisten oder allenthalben den Geist früherer Zeiten herauf beschwören.
Mit „Fair Enough!“ reflektiert er in Musik und Texten, was ihn hier und heute bewegt. Kritik an der Gesellschaft, etwa in Bezug auf die Wichtigtuerei verklemmten Spiessertums – die sehr wohl auch in jenen selbsternannt „aufgeschlossenen“ und ungemein „toleranten“ Kreisen verbreitet ist –, heisst für Rams keineswegs bloss an- oder beklagen, sondern steht vielmehr im Zeichen einer zuversichtlichen Hoffnung auf bessere Zeiten. Rams nennt die Dinge beim Namen; und zwar .
so wie sie eben sind und nicht, wie man sie gerne hätte. „Fair Enough!“ ist sozusagen der Tonträger-gewordene Beleg jener erfrischenden, ja fast trotzigen, Beharrlichkeit, sich einstweilen immer noch nicht am kleinsten gemeinsamen Nenner auszurichten. HALTUNG eben!
(by regbeg)

| THE BUCKS 2003 |

  CD - Fair enough
       
  Die Entstehung von „Fair Enough!“
lässt sich trotz einer vergleichsweise langen Zeitspanne und mehreren, unterschiedlich intensiven Produktionsphasen in verschiedenen Studios als organischer Prozess beschreiben. Rams sagt dazu, er hätte eben die 12 Songs geschrieben, die er schreiben wollte und nicht die 150, die er nicht schreiben wollte.
Danach wurden die Songs eingeprobt und deren Basics, Drums, Bass, Basic- Guitar (Gavin Maitland) im *Star Track“, Schaffhausen live eingespielt - das Engineering wurde dabei von Olifr-Guz-Maurmann wahrgenommen. Rams’ Stimme und einige von ihm selbst gespielten Gitarren-Tracks sind hauptsächlich in seinem bescheidenen Basement-Studio entstanden. Für Rams die beste Möglichkeit seine Vocals glaubwürdig und intensiv rüberzubringen. Hierbei ist Philip Zeman zunächst punktuell als zusätzlicher Gitarrist beigezogen worden, aufgrund der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit ist er zwischenzeitlich nun aber als festes Mitglied zur Band gestossen. Die richtige Adresse für die Aufnahme der „Main-Guitars“ und die Abmischung , fand man in in der Nähe von Zug, natürlich im „Foolpark-Studio“ bei Deezl Imhof. Mit ihm fand Rams den richtigen Mann (Buck), der seinen Vorstellungen ohne Wenn und aber gerecht werden konnte.

  The Bucks
       
  History- Die Ur-Böcke
Beginn der jahrelangen Zusammenarbeit zwischen Päde und Rams war die erste gemeinsame Band namens Nasal Boys, welche allgemein als erste wirkliche Punk Rock-Band der Schweiz gilt und 1977 in unserem Land nebst den internationalen wie The Ramones, The Sex Pistols, The Clash, The Damned, Buzzcocks usw. für Schock und Aufsehen sorgten. Für Rams war der Ursprung des Punk Rock „die Rettung des Rock’n’Roll“. Nach legendären Auftritten wie etwa derjenige mit The Clash in Zürich, folgten die Album-Produktion und Live-Auftritte in London und leider auch der Frust. Zu viele negative Erfahrungen im Zusammenhang mit der Musikindustrie (die Band war beim damaligen Major CBS unter Vertrag, welcher der Band den sinnigen Namen Expo verpasste – Nasal Boys war zu anrüchig – wo blieb da der Punk??) waren ausschlaggebend für die Band-Auflösung 1978.

Als unmittelbare Folge entstand durch die Initiative von Rams und Päde die Urformation von THE BUCKS - ein Bandname inspiriert durch das englische Frauentrio „The Slits“. Nicht unbedingt als Frust-Projekt zu bezeichnen, aber eines war klar: man wollte die markt-strategischen Mechanismen umgehen und völlig autonom rocken. Dies gelang weitgehend und nach dem ersten spontan organisierten Auftritt nach einer Gross-Demo in Zürich wurde die Zürcher Szene auf die Band aufmerksam. AJZ Zürich und Lausanne, nicht angekündigte, spontane Auftritte von Zürich bis Genf. Hollandtourneen, Berlin und eben die Überschreitung des Röstigrabens mit unzähligen, gefeierten Konzerten in der Romandie waren nennenswerte Stationen. Schon bald war die Band breit in den Medien vertreten und galt als das Power-Trio schlechthin.
Alben aus dieser Zeit: “Brave And Stupid”, “Young And Weak In The Middle Ages”, “The Fun Out Of Depression”.

  The (early) Bucks
       
  Die Gitarristen kamen und gingen - Rams und Päde blieben
Einerseits verging die Lust und Euphorie durch den sich einstellenden Wiederholungseffekt. Dazu kamen immer häufiger auftretende Probleme an den Bucks-Konzerten verursacht durch glatzköpfige Besucher der Spezies Skinhead. Aber auch die scheinbar bis heute stetige Gitarristenfrage liessen die Bucks damals einfrieren. Rams hat sich, natürlich nicht ohne Päde als Live-Drummer, auf eigene Pfade begeben und in der Folge die Alben: “Romantic Challenge“ (im legendären „Can-Studio“ bei Köln, mit René Tinner und Helmut Zerlett), „Straight“ (in England, mit britischen Musikern und „Bow Wow Wow“-Gitarrist Matthew Ashman), „Rock Over The Village“ und „Wrecked“ zur Realisation gebracht.
Die Gitarristen kamen und gingen, Rams und Päde blieben. Die beiden hatten und haben durch ihre wohl mittlerweile aussergewöhnlich lange, musikalische Partnerschaft natürlich ihre konkreten Vorstellungen. Für Neuankömmlinge gab’s nicht viel zu diskutieren. Innovative Vorstösse, die Bucks etwa in eine Blues-Band umzuwandeln, wurden natürlich nicht berücksichtigt. Trotzdem versteht Rams die Band als voll demokratisch. Zudem wurde die menschliche Integration in die Bock-Truppe immer als viel wichtiger erachtet , als der Standard der Instrument-Beherrschung.
Nicht grad Staub, aber doch eine beachtliche Dosis Club-Rauch ging bisher durch die Lungen von Rams und Päde. Dazu sind wohl schon ein paar Liter Bier und natürlich auch Mineralwasser geflossen. Durch die Auftritte in jeder westeuropäischen Hauptstadt, unzähligen Städten und Dörfern auf grossen, kleinen oder gar keinen Bühnen, wurden (und werden) THE BUCKS dem gerecht, was man landläufig als Rock’n’Roll bezeichnet.


  Rams & Päde
       
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